Dringende Protestbriefe unterschreiben:
NEIN zum Trump-Deal mit Gentech-Zwang! - NEIN zu Gentech-Schweinen!
Danke, dass du unsere Protestbriefe unterstützt! Der eine Protestbrief fordert vom Bundesrat, dass es den Bestrebungen, Gentech-Schweine auch in der Schweiz zuzulassen, einen Strich durch die Rechnung macht und sich gegen solche gefährlichen Experimente mit unseren Tieren positioniert. Der zweite Protestbrief will, dass es kein Handels-Deal mit Trump gibt, welcher uns Gentech-Food aufzwingt. Weitere Informationen findest du hier.
Dringender Aufruf gegen den Trump-Deal mit Gentech-Zwang
Unterschreibe jetzt unseren dringlichen Aufruf, um den Trump-Deal zu stoppen!
Die Schweiz braucht kein Handelsabkommen mit Trump, welches uns Gentech-Food aufzwingt und uns noch abhängiger von US-Konzernen macht
Genmanipuliertes Fleisch oder pestizidresistente Pflanzen gehören nicht in unsere Einkaufsregale oder auf unsere Äcker, die Schweizer Konsument:innen wollen gentechnikfreie Lebensmittel
Die Schweizer Landwirtschaft, welche sich durch das Qualitätsmerkmal «gentechfrei» auszeichnet, muss vor dem Trump-Angriff geschützt werden
Warum ist das wichtig?
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Die Trump-Regierung motzt in einem kürzlich veröffentlichten Bericht über Schweizer Bio-Richtlinien, kritisiert das Gentech-Moratorium und greift die gentechnikfreie Landwirtschaft frontal an. Damit versucht Trump, die Schweiz im Zuge der Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen massiv unter Druck zu setzen. Er will dass genmanipuliertes Fleisch, pestizidresistente Saatgut oder andere Gentech-Produkte aus den USA ohne «Hindernisse» in die Schweiz importiert werden können. Darum sind ihm die Schweizer Bio-Richtlinien und ganz allgemein das Schweizer Qualitätsmerkmal «gentechfrei» ein Dorn im Auge.
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Die USA verfolgt beim Thema Gentechnik einen völlig anderen Regulierungsansatz wie die Schweiz oder die EU. Es gibt kein Vorsorgeprinzip und die sogenannte «neue Gentechnik» ist fast gänzlich unreguliert. Das bedeutet, dass fast alle Produkte aus «neuer Gentechnik» ohne Risikoprüfung zugelassen werden beziehungsweise Konzerne gar keine Zulassung benötigen, um diese zu vermarkten oder anzubauen. Dazu kommt, dass die Produkte nicht gekennzeichnet werden müssen. Heisst also z.B. ein gentechnisch verändertes Schweinsfilet kann ohne Hinweis auf Gentechnik als «normales» Schweinefilet verkauft werden. Diese Produkte könnten also unbemerkt in die Schweiz importiert werden. Bereits im April 2025 wurden in den USA gentechnisch veränderte Schweine entwickelt und von der US-Lebensmittelbehörde FDA für verschiedene Zwecke zugelassen.
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Ausserdem widerspricht ein solcher Deal den Interessen der Schweizer Bevölkerung. Schweizer Konsument:innen bevorzugen bewusst einheimische Produkte - zudem legen sie grossen Wert auf Qualität, Transparenz, Wahlfreiheit und gentechnikfreie Lebensmittel. Dies wird auch durch die Detailhändler Coop und Migros bestätigt (Tagesanzeiger). Ein Abkommen, das Gentech-Produkte aus dem Ausland fördert, würde diesem Bedürfnis klar widersprechen. Zugleich werden damit die Bestrebungen hin zu mehr Selbstversorgung deutlich geschwächt und der Druck auf die einheimische Produktion weiter erhöht.
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Die Interessen der Schweizer Landwirtinnen und Landwirte müssen in unserem Land Vorrang haben. Wir lassen nicht zu, dass Trump die Schweizer Standards untergräbt und uns amerikanische Produkte mit minderwertigen Standards aufzwingt. Dies ist ein Affront gegen unsere hochwertige lokale Landwirtschaft und gegen alle Menschen, die in diesem Sektor arbeiten. Angesichts der instabilen globalen Lage ist es wichtig, einer gesunden und nachhaltigen Schweizer Ernährungssouveränität den Vorrang zu geben und nicht noch abhängiger von den amerikanischen Grosskonzernen zu werden.
Protestbrief: NEIN zu Gentech-Schweinen in der Schweiz!
An: Bundesrat Albert Rösti, Verantwortlicher Gentechnik-Dossier
Sehr geehrter Herr Bundesrat Rösti
Sie sind bekannt als Verfechter der einheimischen Landwirtschaft, der Schweizer Qualität und der Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten. Umso mehr zählen wir jetzt auf Ihr entschlossenes Handeln!
Mit grosser Sorge und Bestürzung verfolgen wir die Enthüllungen der NZZ am Sonntag: Die Schweine-Lobby arbeitet mit Hochdruck an der Zulassung von Gentech-Schweinen in der Schweiz. Gentechnisch veränderte Tiere sollen auf unseren Schweizer Bauernhöfen gezüchtet und dann verkauft werden. Alle Mittel sind ihnen recht, um bald Gentech-Schweinekoteletts auf unsere Teller zu bringen - potentiell ohne jegliche Kennzeichnung.
Die negativen Auswirkungen auf das Tierwohl, die Schäden an der Umwelt oder die Gefahren für die menschliche Gesundheit sind völlig ungewiss. Schäden werden irreversibel sein, doch wirtschaftliche Interessen scheinen Vorrang zu haben. Dies widerspricht klar dem Willen der Schweizer Bevölkerung.
Das Schweizer Qualitätsmerkmal «gentechfrei» ist ein bedeutender Mehrwert unseres einheimischen Landwirtschafts- und Ernährungssektors. Wer daran rüttelt, gefährdet nicht nur Existenzen, sondern auch den Export von Schweizer Produkten – ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft.
Als Konsument:innen fordern wir Sie auf, diesen gefährlichen Plänen, Gentechnik-Tiere in der Schweiz zuzulassen, entschieden entgegenzutreten. Es ist Ihre Verantwortung als zuständiger Bundesrat, diese Risiken ernst zu nehmen und die Interessen der Bevölkerung zu respektieren.
Als Unterzeichnende des offenen Briefes fordern wir:
NEIN zu Gentech-Fleisch auf unseren Tellern
NEIN zum gefährlichen Experiment mit Mensch, Tier und Umwelt
NEIN zur Zulassung von Gentech-Tieren durch die Hintertür
Herr Bundesrat Rösti, die Schweiz darf nicht zum Versuchsfeld für Gentech-Tiere werden. Setzen Sie ein klares Zeichen für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt - bevor es zu spät ist. Wir zählen auf Sie!
Mit besorgten Grüssen
Die Unterzeichnenden
Wer wir sind
Dieser dringende Aufruf wurde lanciert durch den Verein für gentechnikfreie Lebensmittel. Als Konsument:innen, Landwirt:innen und engagierte Bürger:innen setzten wir uns für gentechnikfreie Lebensmittel und für die gentechnikfreie Landwirtschaft in der Schweiz ein.
Konkret fordern wir eine Kennzeichnungspflicht, Massnahmen zum Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft, keine Patente auf Saatgut aus herkömmlicher Züchtung, die Einhaltung des Vorsorgeprinzips sowie eine Risikoprüfungen für Gentechnik-Organismen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Wahlfreiheit der Konsument:innen gewahrt bleiben und Mensch, Tier und Umwelt vor den Risiken der Gentechnik geschützt werden.